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Ablauf 3. Seminartag


09:00 Uhr Die Lausitzer Klimakonferenz 2008 (Planspiel - Keingruppenarbeit)
11:00 Uhr Die Lausitzer Klimakonferenz 2008 (Planspiel - Podiumsdiskussion)
12:30 Uhr Mittagessen
13:30 Uhr Die Lausitzer Klimakonferenz 2008 (Planspiel - Auswertung)
13:45 Uhr Unser Klima in unseren Händen (Kleingruppenarbeit u. Präsentation)
15:00 Uhr Einfach das Klima verändern (Referat)
15:30 Uhr Seminarevaluation
16:00 Uhr Ende des Seminars

Die Lausitzer Klimakonferenz 2008 (Arbeitsphase)

Die letzte Arbeitsphase des Planspiels diente den Seminarteilnehmern zur Visualisierung ihrer fünf klimapolitischen Aussagen und zur Vorbereitung der Podiumsdiskussion. Jede Gruppe war aufgefordert, einen Vertreter für die Podiumsdiskussion zu stellen. Die entsprechende Person sollte einerseits die Präsentation der fünf Klimaziele übernehmen und andererseits während der Podiumsdiskussion die Standpunkte der eigenen Gruppe mit Argumenten untermauern können.
 
 
Die Lausitzer Klimakonferenz 2008 (Podiumsdiskussion)
 
Entsprechend der Idee einer Konferenz wurde der Raum vor Beginn der Einheit umgeräumt. Aus sechs Einzeltischen wurde ein Podiumstisch zusammengestellt und wie bei einer richtigen Konferenz mit Namensschildern der jeweiligen Podiumsvertreter versehen. Der „Zuschauerbereich“ wurde mit einer Reihenbestuhlung versehen und vermittelte so einen konferenzähnlichen Charakter.
 
Zu Beginn der „Konferenz“ begrüßte Herr Zoepp als Moderator die Podiumsvertreter und anschließend das Publikum. Entsprechend den jeweiligen Rollenbeschreibungen der Gruppen stellte er daraufhin kurz die Podiumsvertreter vor. Danach erhielten diese jeweils fünf Minuten Zeit, um anhand ihrer Poster die fünf klimapolitischen Zielstellungen ihrer Gruppe zu präsentieren.
 
Nachdem die Vertreter der einzelnen Interessensgruppen ihre Ziele präsentiert hatten, wurde ihnen zunächst Gelegenheit gegeben, Fragen und Kommentare an die jeweils anderen Podiumsvertreter zu richten. Nach cirka einer Stunde Präsentation und Diskussion der Klimaziele leitete Herr Zoepp jeweils die Konsensfindung in den Seminargruppen ein. Dabei griff er wenn möglich besonders häufig genannte Klimaziele auf und formulierte diese zu einem konkreten Klimaziel im Sinne des Planspiels. Diese Zielaussage stellte er dann erneut im Podium und unter dem Publikum zur Diskussion. Fand die Zielformulierung durchweg Zustimmung im Podium und wurde mehrheitlich vom Publikum mitgetragen, wurde diese separat auf einem extra Flipchart festgehalten.
 
Die Ergebnisse der jeweiligen „Klimakonferenzen“ finden Sie hier
 
 
Die Lausitzer Klimakonferenz 2008 - Auswertung
 
Nach der Podiumsdiskussion fanden sich alle Seminarteilnehmer zur Auswertung des Planspiels in einem Stuhlkreis zusammen. Herr Zoepp bedankte sich bei den jeweiligen Podiumsvertretern für ihre Leistung und bat sie jeweils um eine kurze Einschätzung der Podiumsdiskussion.
 
 
Unser Klima in unseren Händen
 
Bezugnehmend auf die zuvor erarbeiteten Klimaschutzziele verwies Herr Zoepp in dieser Seminareinheit auf den persönlichen Handlungsspielraum eines jeden Einzelnen. Klimaschutz, so Herr Zoepp, finde letztlich in den Haushalten statt, weshalb auch den Seminarteilnehmern bei dessen Umsetzung eine besondere Aufgabe zukomme. Die Teilnehmer wurden daher aufgefordert, konkrete Handlungsmöglichkeiten zum Klimaschutz im Alltag in Form eines Mindmaps festzuhalten. Nachdem sich sich die Teilnehmer in Kleingruppen über unterschiedliche Möglichkeiten zum Klimaschutz ausgetauscht hatten, wurden die Ergebnisse als Mindmap vor allen anderen präsentiert.
 
Die Ergebnisse der jeweiligen Vorschläge über eigene Handlungsmöglichkeiten finden Sie hier
 
 
Einfach das Klima verändern
 
In einem abschließenden Referat knüpfte Herr Zoepp an die zuvor von den Gruppen vorgestellten Handlungsansätze an und ergänzte diese um weitere Vorschläge. So rief Herr Zoepp auf, sich in die politischen Entscheidungsprozesse in der Gesellschaft einzubringen. Möglich sei dies z.B. durch das Unterstützen von Klimaschutzappellen per Internet oder auch ganz kreativ über das Gestalten provozierender Plakate. Nur wer sich aktiv in die Politik einbringt, kann auch in der Politik etwas verändern. Dass dies keine leichte Aufgabe ist, so Herr Zoepp, sei in dem Planspiel deutlich geworden. Mit entsprechendem Engagement und Verhandlungsgeschick könne dennoch vieles in Bewegung gebracht werden.
 
In Anlehnung an das Buch „Einfach das Klima verändern“ stellte er dann auszugsweise einige der sehr alltagsnahen Ideen zum persönlichen Klimaschutz vor. Als Beispiele nannte er den Verzicht von Obst aus Übersee, da bspw. der Transport von 1kg Bananen ca. 17kg CO2 freisetzen würde oder auch das Ausschalten von Standby-Geräten, durch das deutschlandweit allein zwei Atomkraftwerke abgeschaltet werden könnten.
 
Mit Blick auf die Energiewirtschaft in der Lausitz erinnerte Herr Zoepp die Teilnehmer an das Grundinteresse eines jeden Unternehmens, Geld zu verdienen und die Macht der Konsumenten, über das gezielte Ausgeben ihres Geldes Konzerne zu beeinflussen. So würde auch für Vattenfall der Umstieg auf EE viel attraktiver, wenn mehr Konsumten Strom aus EE beziehen würden. Jeder der Teilnehmer bestimme mit seinen täglichen Konsumgewohnheiten über das künftige Klima in der Region und damit über die Perspektiven der Jugend in der Lausitz.
 
Hintergrundinformationen
 
Internetpräsenz zum Buch „Einfach das Klima verändern“ 
Utopia – das Internetportal für strategischen Konsum 
Karma Konsum – Internetpräsenz für verantwortungsbewusste Konsumenten 
Informationen zum Wechsel des Stromanbieters
 
 
Seminarevaluation
 
Zum Ende des Seminars wurden die Teilnehmer gebeten, mit Hilfe eines Evaluationsbogens die Inhalte und den Verlauf des Seminars sowie die Leistung der Seminarleitung zu bewerten. Nach dem Ausfüllen der Evaluationsbögen wurde das Seminar in einer abschließenden Gesprächsrunde ausgewertet. Dabei konnte jeder Teilnehmer noch einmal in wenigen Sätzen zusammenfassen, was positiv oder auch negativ empfunden wurde.